Architektur im Dialog mit Landschaft und Ort
Die Maria Eco Lodge in Obereggen ergänzt das bestehende Ensemble des Maria Adventure Family Hotel & Lodge um zehn Apartments und positioniert sich zugleich als eigenständiger Rückzugsort am Waldrand, unmittelbar unter den Felswänden des Latemar. Der kompakte Baukörper verzichtet bewusst auf expressive Gesten und versteht sich als Teil der Landschaft statt als dominierendes Objekt. Wie ein ruhiger Monolith markiert er den Übergang zwischen Wald und Lichtung und fügt sich sensibel in Topografie und Vegetation ein.
Klarheit im Ausdruck und konstruktive Zurückhaltung
Die architektonische Sprache der Maria Eco Lodge ist geprägt von Präzision, Maßstäblichkeit und zeitloser Zurückhaltung. Die klare Silhouette stärkt die Verbindung zwischen gebautem Raum und Natur. Eine vertikal strukturierte Fassade aus regionalem Lärchenholz verleiht dem Baukörper Tiefe und Materialität. Das unbehandelte Holz altert natürlich und lässt die Architektur langfristig mit ihrer Umgebung verschmelzen.
Offenheit, Rückzug und räumliche Qualität
Großzügige, raumhohe Verglasungen öffnen die Wohneinheiten zur umliegenden Berglandschaft. Licht, Jahreszeiten und Natur werden Teil des Innenraums. Jede Einheit verfügt über eine nach Süden ausgerichtete Loggia mit rund 20 Quadratmetern Fläche, die als geschützte Übergangszone zwischen Innen und Außen fungiert. Das bewusste Zusammenspiel von Offenheit und Intimität schafft eine hohe Aufenthaltsqualität.
Architektur für Familien und nachhaltige Nutzung
Die Maria Lodge ergänzt das Hotelangebot um zehn Eco-Appartements in unterschiedlichen Typologien für zwei bis sechs Personen sowie ein Sky Loft. Trotz der privaten Atmosphäre bleibt die Anbindung an das Haupthaus erhalten. Holzbauweise, regionale Materialien und Holzfenster mit Dreifachverglasung nach CasaClima-A-Nature-Standard bilden die Grundlage für ein langlebiges, energieeffizientes Gebäude. Nachhaltigkeit ist integraler Bestandteil des architektonischen Gesamtkonzepts.





