Architektur als räumlicher Impuls für Mobilität
Mit dem Projekt Cyclescape Pavillon entwickelt Lavinia Löschnig ein architektonisches System für regionale Fahrradstationen, das über reine Infrastruktur hinausgeht. Der Pavillon ist als Ort der Orientierung, des Aufenthalts und der bewussten Fortbewegung konzipiert. Architektur wird dabei zum aktiven Bestandteil nachhaltiger Mobilität und schafft einen klar definierten Ausgangspunkt für die Erkundung von Landschaften.
Der Pavillon als klarer architektonischer Typus
Der Entwurf greift den Pavillon als freistehenden, klar strukturierten Baukörper auf. Offenheit, Durchlässigkeit und Maßstäblichkeit ermöglichen fließende Übergänge zwischen Innen- und Außenraum. Der Cyclescape Pavillon ist von allen Seiten zugänglich und bewusst niedrigschwellig gestaltet. Seine Präsenz entsteht nicht durch Größe, sondern durch Klarheit, Struktur und Bezug zum Ort.
Modulares System und landschaftliche Anpassung
Ein zentrales Prinzip des Projekts ist die Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Landschaftsräume. Der Cyclescape Pavillon ist modular aufgebaut und kann in alpinen Regionen, Waldlandschaften oder offenen Kulturräumen eingesetzt werden. Form, Materialität und räumliche Organisation reagieren jeweils auf Topografie, Klima und kulturellen Kontext, ohne die übergeordnete architektonische Idee zu verlieren.
Innenraum als Ort der Information und Begegnung
Im Inneren des Pavillons stehen Orientierung und Übersicht im Vordergrund. Die Fahrräder sind klar organisiert und bilden den funktionalen Kern. Ergänzt wird der Raum durch einen Service- und Informationsbereich, der Beratung, Routenplanung und Wissensvermittlung ermöglicht. Großzügige Öffnungen schaffen visuelle Bezüge zur Umgebung, während die reduzierte Materialwahl eine ruhige, sachliche Atmosphäre unterstützt. Der Cyclescape Pavillon wird so zum Ausgangspunkt für entschleunigte, bewusste Mobilität.





